Der jüngere Patient

Jüngere Patienten, die mitten im Berufs- und Familienleben stehen, stellen oftmals ganz spezielle Anforderungen an die Medizin: Eine rasche und kompakte Abklärung steht im Vordergrund, da lange Ausfallszeiten mit dem Familien- und dem heutigen Berufsleben schwer vereinbar sind!

Aus diesem Grund bin ich bei der Terminvergabe sehr flexibel und kann Patienten auch über das Wochenende z.B. zur Abklärung unklarer Beschwerden stationär aufnehmen und im Rahmen dessen Spezialisten aller Fachrichtungen beiziehen. So ist eine zeitliche Vereinbarkeit mit dem Beruf gewährleistet.

Zahlreiche Beschwerden wie chronische Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Blutdruckprobleme etc. resultieren aus einer Vielfach-Belastung. Womit einem Patienten in einer schwierigen Lebensphase sicher NICHT geholfen ist, sind allgemeine Ratschläge wie „sich eine Auszeit nehmen“, „den Beruf wechseln“ oder ganz banal „positiv denken!“. Meine Aufgabe als Ärztin ist es, die Realität zu akzeptieren und Sie medizinisch zu unterstützen bzw. zu begleiten, um bestmöglich durch eine solche Zeit zu gelangen. Dazu zählt z.B., dass man mit einer angemessenen Blutdruckmedikation dem gefürchteten Schlaganfall oder Herzinfarkt langfristig vorbeugen kann. In diesem Fall heißt Medikation „Vermeidung von schwerwiegenden Folgen“ und ist nichts „Böses“, weil man längerfristig „Pillen schlucken“ muss!

Erhalt der Leistungsfähigkeit und Vereinbarkeit einer z.B. stressbedingten Erkrankung mit Privatleben und Beruf sind ein wichtiges Thema.

So ist es mein Bestreben, den jüngeren Patienten die Ängste vor krankheitsbedingtem Verlust des Berufes, vor sinkender Anerkennung durch Familie und Freunde und letztlich vor sozialem Abstieg zu nehmen. Zusammenfassend sei gesagt: es GIBT Lösungen.